Der Weg zum natürlich gesunden und leistungsstarken Huf
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der Anfang von etwas Neuem ...
Anfang Februar 2015 beginne ich eine Ausbildung zum Pferdeosteopathen und einige von Euch wissen bereits, dass ich daher schon vor Monaten den Entschluss gefasst habe, 2015 selbst keine Hufintensivseminare abzuhalten. Ich möchte mich mit der gleichen Intensität, in der ich mich über die Jahre in die Hufe vertiefet habe, diesem schon lange gehegten Wunsch widmen, um die Zusammenhänge der Bewegungsabläufe über die Osteopathie besser zu „begreifen“ und ich bin sehr dankbar, dass das dies nun auf diesem Weg für mich möglich wird.


„Es ist nicht das Ende. Es ist der Anfang von etwas Neuem“ (Gandalf, Der Herr der Ringe Teil III – die Rückkehr des Königs).
Wenn eine Tür sich schließt, öffnen sich andere. Wir freuen uns sehr, euch mitteilen zu können, dass Vera Wolf als Referentin am Institut für Hufbalance die Hufintensivseminare ab Frühjahr 2015 halten wird. Vera ist Hufpflegerin und staatl. gepr. Hufbeschlagschmiedin. Wir kennen uns seit Jahren und haben uns zum Anfang unserer tiefen Freundschaft gemeinsam in die Hufkapsel vertieft.
Nähere Informationen zum Hufintensivseminar HIL20152, das am 16. Oktober 2015 startet, erfahrt ihr am Ende des Beitrages oder auf www.institut-für-hufbalance.de.

„Der Kreis ist rund“ und für mich hat sich ein weiterer Kreis geschlossen – die „Blume des Lebens“ befindet sich ständig in Bewegung und im Wachstum.
Auszubilden und zu lehren hat mir immer Freude bereitet, doch es war nie mein tiefster Wunsch. Das Institut für Hufbalance war und ist ein Teilstück des Weges, den ich auch für mich selbst gebraucht und den ich gerne beschritten habe. Denn da war auch immer das Gefühl, gebunden zu sein. Und in den letzten Monaten habe ich verstehen dürfen, das es für mich eben darum ging: mich von meinen alten, eigenen Bindungen und Mustern zu lösen.

Es ging für mich nie darum, im Vordergrund zu stehen - was die Pferde am allerwenigsten brauchen, ist ein weiterer Guru, der sein profilierungssüchtiges Ego auf Kosten anderer Lebewesen auslebt.
Ich wollte nie, dass es eine „Hufbearbeitung nach Manu Volk“ gibt… Denn das Wirken am Huf entsteht nicht aus einer Methodik oder besonderen Lehre – das Wirken am Huf ergibt sich aus dem Wissen um die Funktion des Hufes und dem Gefühl für den Huf.
Wer verstanden hat, dass der Huf als ein hochspezialisiertes, lebendiges Organ die Basis des Pferdes ist, der spürt, dass Hufbearbeitung nichts mit Theorien und „zurechtraspeln“ zu tun hat.
Es gibt daher keine „Lehren“, die es zu verkünden gibt. Ich bin ein Mensch wie jeder andere und eine meiner Gaben besteht darin, ein Gespür für die Dinge, die Pferde, die Hufe und die Menschen zu haben und mit dieser Gabe kann ich meine Erfahrungen und mein Wissen vermitteln.
Vera Wolf hat diese Gaben auch, sie ist ein wundervoller Pferde- und „Hufmensch“, von dem ich auch heute noch sehr viel lernen darf, und das macht Vera zu einem sehr großer Zugewinn für das Institut für Hufbalance und die Hufintensivseminare.

Durch das Lehren wurde ich auch oft selbst zum Lernenden, mein Wissen über den Huf ist dabei immer tiefer und größer geworden. Jeder Einzelne, der an einem der Hufintensivseminare teilgenommen hat, hat mir dabei geholfen, ein tieferes Verständnis für die Feinheiten zu bekommen.
Mein Weg, mein Tao zum Wu Wei – dem Wirken ohne zu Handeln – führte bei mir über den Huf. Ich konnte viel geben und habe viel dafür erhalten. Jedes Pferd und jeder Mensch auf meinem Weg war und ist ein Geschenk.
Ich danke Euch „Hufinstitutler“ für Euren Wissensdrang und Eure Begeisterung. Ihr habt mich inspiriert und mich dahin gebracht, immer feiner und besser zu werden. Ich bitte Euch, Eure Gaben in die Welt zu tragen. Für die Pferde, für Euch selbst und für das Leben.
Ganz besonders danke ich dem HIL20142. Das wir uns, Teilnehmer wie Ausbilder, in dieser Konstellation getroffen habe, gibt Allem eine ganz besondere innere Tiefe und Kraft. Ihr habt die Gabe des sich Öffnens, sich auszuweiten – und noch nie hatten wir so viel Spaß und so viel miteinander gelacht. Vom ersten Tag an am Pferd habt ihr es geschafft, diese „Stille“ aufkommen zu lassen. Diese Stille, die entsteht, wenn der Mensch, das Pferd, der Huf eins sind, in Harmonie, im Gleichgewicht. Wenn jede Anspannung nachlässt und man wirkt ohne zu handeln. In jedem dieser stillen Momente weitet sich mein Herz und ich weiß: es ist gut. So kann ich, ganz wertfrei, sagen: das Beste kommt zum Schluss.


Ich freue mich auf das, was für mich kommt und ich bin dankbar für die Menschen und die Pferde, die an meiner Seite sind und sein werden, um mich zu begleiten.
Es ist ebenfalls kein Zufall, dass sich genau zu diesem Zeitpunkt bei Gharim Shaklan an allen vier Hufen der Trachten- und Ballenbereich aufrichtet und der Strahl sich endgültig öffnet – der Strahl des Hufes wird oft auch als das Herz des Hufes bezeichnet. Gharim lässt mich auch hier wieder fühlen, dass das Pferd in der Lage ist, den Menschen zu seinen Tiefen und damit auch zu seinen Höhen zu führen – man muss ein Pferd nicht reiten, um auf die „andere Seite“ zu gelangen, denn auch die feine Arbeit am Huf öffnet dem Menschen den Weg. Das Pferd gilt als der Vermittler zwischen den Welten, zwischen Himmel und Erde und die Hufe sind wichtig, denn sie sind die Säulen der PfERDE.


An Alle und die von Euch, die „stehengeblieben“ sind und sich in der Mittelmäßigkeit bequem eingerichtet haben: sehe und „lese“ den Huf, die Pferde und das Leben, nimm wahr und überwinde dich selbst in deiner Begrenzung.
„Denn zu bleiben, auch wenn die Stunden in der Nacht brennen, hieße zu gefrieren und unbeweglich zu werden und in einer Form zu erstarren“ (Khalil Gibran, „Der Prophet“).

Das Jahr 2014 war für mich ein Jahr mit sehr intensiven Prozessen, Ereignissen und Umbrüchen. Alte Muster und festgefahrene Strukturen haben sich aufgelöst. Es gab viele Begegnungen und Trennungen, die wichtig waren. Ich durfte mich von vielem befreien, was mich begrenzt hat. Vieles von dem, das sich ereignet hat, habe ich erst im Nachhinein begriffen. Wenn die letzten Puzzleteile eingefügt sind, ergibt sich das Gesamtbild.


Edel und erhaben, mit diesen Eigenschaften des arabischen Pferdes hat Gharim mir Wege eröffnet, deren Türen ich lange fest verschlossen gehalten habe. Auf seine besondere Weise hat er mich zu mir selbst geführt und es war und ist eine wunderschöne Reise.
Gharim begleitet nicht nur mich … manchmal kommt es mir so vor, wie wenn er „die Herde“ anführt und dann zeigt er mir wieder, dass es kein „anführen“ gibt, sondern dass es ein gemeinsames wandeln, erleben und wirken ist. Mit Worten lässt es sich nicht mehr umschreiben, wenn man das Leben selbst in sich fühlt. Es ist ein großes Geschenk, dass die Pferde uns geben und wie können wir es ihnen besser danken, wie wenn wir es annehmen und leben und ihnen damit das zurückgeben, was wir selbst von ihnen erhalten haben.




Ich wünsche Euch licht- und segensreiche Tage, Erlebnisse voller Magie, ein erfolgreiches Jahr 2015 – und dieses tiefe Gefühl der Liebe, der Freundschaft und Verbundenheit, dass ich täglich erfahren darf.

In tiefer Dankbarkeit für die Spuren, die wir hinterlassen haben und voller Freude auf den weiteren Kreis, den es zu bilden gilt.
Manu Volk und Gharim Shaklan.



HIL20151
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