Der Weg zum natürlich gesunden und leistungsstarken Huf
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Nicola Boysen-Ahlers
Hufbegeistert und Infiziert
Ich bin Nicola Boysen-Ahlers, Jahrgang 1977 und lebe mit meiner Familie - mein Mann, Hunde, Schweinchen, Ponies - in einem winzigen Dorf zwischen Hamburg und Bremen.
Ich hatte das große Glück, mit Pferden und einem Hof voller Tiere aufzuwachsen. So saß ich schon auf einem Pferd bevor ich vernünftig laufen konnte. Ich suchte immer die Nähe zu den Pferden und war am liebsten mit meinem besten Freund, dem Shettywallach Grobi, im Wald unterwegs.

Mit Anfang 20 war ich dann mit meinem ersten Großpferd Einstellerin in einem Reitstall. Ich merkte schnell, dass Boxen und konventionelle Umgangs- und Reitmethoden nichts für mich waren und war froh, als ich wenige Jahre später meinen ersten Offenstall in Eigenregie hatte.

In den folgenden Jahren kreuzten etliche verwahrloste, körperlich und seelisch kranke Pferde und Ponies meinen Weg, und ich wurde immer wieder mit Hufproblemen konfrontiert.
Als dann ein Shettyhengst mit ausgeprägter Hufbeinkrempe zu mir kam, und sich jegliche Hufbearbeitung „nicht richtig“ anfühlte, habe ich die Raspel selbst in die Hand genommen. Ausschließlich mit Gefühl, Beobachten und Geduld- und zugegebenermaßen viel try&Error- konnte er letztendlich wieder über die Weide galoppieren - und meine Begeisterung für Hufe war geboren.

Ich fing an, zu lesen, zu beobachten, und schließlich alle meine Pferde selbst zu bearbeiten. Ein paar Mal begleitete ich einen Hufheilpraktiker und durfte bei ihm noch einiges lernen.
Nachdem ich drei Jahre später ein weiteres Pony mit chronischer Rehe bei mir hatte, kam ich an meine Grenzen. Ich war frustriert und unzufrieden damit, dass mir in der Praxis und der Theorie so viel fehlte. Ich stieß immer wieder auf Fragen, zu denen weder Google, Foren, Artikel, Facebookgruppen noch Hufmenschen mir Antworten geben konnten. So entschied ich mich, eine Ausbildung zu machen, damit die nächtlichen Grübeleien und Recherchen mal ein Ende haben würden.


Einer meiner ersten und liebsten „Nachschlagewerke“ in Sachen Huf war go-barhuf von Manu Volk. Ich entschied mich, einen Hufintensivlehrgang am Institut für Hufbalance zu absolvieren und war zuerst total enttäuscht, dass der Lehrgang, zu dem ich mich anmelden wollte, schon ausgebucht war, und ich auf die Warteliste kam.
Heute bin ich mehr als froh, denn so hatte ich Manu als Ausbilderin und „meine„ Gruppe als Begleitung. Die gemeinsame Zeit hat mir viel bedeutet und viele meiner Fragen wurden beantwortet.

Zu lernen, was alles möglich ist, mit nur wenigen aber feinen Handgriffen, und zu sehen, wie sich noch während der Arbeit manchmal der gesamte Ausdruck des Pferdes verändert, war der Hammer. Diese Arbeit macht glücklich und süchtig.
Die Idee, anderen Menschen und ihren Pferden das zu zeigen, was wir lernen durften, begeistert mich und ich freue mich auf diesen Weg.

Nicola Boysen-Ahlers


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