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Die Steingalle
Der Ausdruck „Galle“ bedeutet altdeutsch „Blase“, „Stelle“ oder „Fleck“.
Eine Steingalle kann die Folge einer chronischen aseptischen Huflederhautentzündung sein. Es kommt zu roten, blauroten, oder gelbroten Verfärbungen im Horn. Nach einer Zerrung oder Quetschung der Huflederhaut und der Ruptur von Blutgefäßen kommt es durch das blutige Exsudat zu mehr oder weniger großen Rötungen, die mit dem Wachstum an die Oberfläche gelangen („trockene Steingalle“). Das Horn kann weich und mürbe sein. Erscheint die Steingalle zufällig beim Ausschneiden des Hufes, ist die Entzündung schon abgeheilt.

Wurde das Exsudat nicht vollständig resorbiert und zeigt das Pferd immer noch Lahmheiten, tritt beim Ausschneiden des Hufes unter der Steingalle blutige Flüssigkeit aus dem defekten Horn. Es handelt sich um eine „blutige“ oder „nasse“ Steingalle.
Treten durch die nasse Steingalle Bakterien ein oder wird eine Steingalle zufällig oder absichtlich geöffnet und die Erreger dringen durch diesen Defekt ein, kommt es zu einer „eitrigen Steingalle“.
Wirken die ursächlichen Ereignisse über einen längeren Zeitraum auf den Huf ein, kommt es zu einer chronischen Steingalle.

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